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Docker-Grundlagen für .NET-Entwickler

Einstieg in die Welt der Container


Container und Docker sind in aller Munde. Doch die Einstiegshürde in die Docker-Welt ist nicht ganz niedrig. Was ist Docker genau, wie funktioniert es, welche Probleme löst es eigentlich und wie kann ich es als .NET-Entwickler heute schon einsetzen? All diesen Fragen geht dieser Artikel nach, sodass Sie als .NET-Entwickler das nötige Grundlagenwissen haben und mit Docker richtig durchstarten können.

In den vergangen Jahren ist die Beliebtheit von Docker stetig gestiegen. Applikationen werden in einem Container ausgeführt und können somit auf beliebigen Umgebungen „angedockt“ werden. Das klingt ja ganz spannend. Aber warum sollte das einen .NET-Entwickler interessieren, ist das denn überhaupt wichtig für den Entwicklungsalltag? Wieso ist Docker auch für uns eine solche Revolution?

Warum Docker?

Bei Docker geht es primär um das Verteilen von Anwendungen und Diensten, das sogenannte Deployment. Doch wie wurde das eigentlich früher gemacht? Nehmen wir an, ein Entwickler will seine frisch erstellte .NET-Webapplikation einer Kollegin zum lokalen Testen geben. Ganz früher war das noch so, dass die Kollegin zur Installation eine Anleitung mit Voraussetzungen und ggfs. auch manuelle Skripts bekam. Da stand dann z. B. in der Anleitung, dass Windows als Betriebssystem benötigt wird, dass das .NET Framework in einer bestimmten Version installiert sein muss, dass zur Ausführung eine bestimmte Datenbank benötigt wird usw. Es wird also für die Kollegin ein mühsames und aufwendiges Unterfangen, die Webapplikation lokal zum Laufen zu bekommen.

Im Laufe der Jahre hat sich das Ganze vereinfacht, indem man mit virtuellen Maschinen gearbeitet hat – ja, viele Entwickler machen das natürlich auch heute noch. In der virtuellen Maschine wird die .NET-Webapplikation mit allen Abhängigkeiten installiert. Jetzt kann der Entwickler seiner Kollegin einfach die virtuelle Maschine geben, die Kollegin startet sie und hat somit eine lauffähige Applikation, die sie jetzt innerhalb der VM testen kann – ein deutlicher Fortschritt. Doch auch hier gibt es noch einen kleinen Haken: Die eigentliche Anwendung ist in der Praxis meist nur ein paar Megabytes groß, wenn überhaupt. Zur Größe der Anwendung kommen noch ein paar Abhängigkeiten, wie ein Webserver und eine Datenbank. Doch die virtuelle Maschine selbst beinhaltet ja noch das Gastbetriebssystem, und das nimmt üblicherweise gleich mal einige Gigabytes in Anspruch. Dass man der Kollegin die beispielsweise 100 GB gro...

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