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Windows Developer
Agile Ziele und mehr Motivation für agile Teams durch OKRs

Klare Ziele, hohe Motivation

Wie motiviert man sich und sein Team zu täglichen Höchstleistungen und behält dabei die gemeinsame Vision des Unternehmens im Blick? Wie kann man Team- und Bereichsziele genauso agil organisieren wie Sprintziele? Wie stellt man sicher, dass alle das gleiche Verständnis vom Zielzustand haben und über den Fortschritt der anderen Teams informiert bleiben?

Nico Jedamczyk


Der vorliegende Artikel gibt Antworten auf diese Fragen, stellt das OKR-Modell (Objectives and Key Results) im Kontext agiler Methoden vor und bewertet dessen Nutzen aus Sicht von selbstbestimmten Entwicklungsteams.

Den Sinn hinter meinen Zielen erkennen

Einer der wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Sprint-Teams ist die Motivation jedes einzelnen Mitglieds. Für eine dauerhafte Motivation reicht es nicht aus, äußere Anreize wie Boni, mehr Urlaubstage, kostenlose Mategetränke oder ein hippes Office mit Europalettenmöbeln anzubieten. Damit Menschen über lange Zeit motiviert miteinander für eine gemeinsame Sache Bestleistungen erzielen, müssen vor allem die Ziele des Teams stimmen.

Die Ziele müssen den Sinn und Zweck hinter den eigenen Aufgaben im Gesamtkontext des Unternehmens widerspiegeln. Sie sollten eine Orientierung bei täglichen Entscheidungen geben und gleichzeitig so agil auf Veränderungen angepasst werden können, wie man das auch von den Entwicklungsmethoden in Scrum-Teams gewohnt ist. Dafür sollte zunächst klar sein, was die Vision, also das ursprüngliche Anliegen, des Unternehmens ist. Aus ihr leitet sich die jeweilige Mission für die nächsten 3-5 Jahre ab und daraus wiederum die strategischen Ziele (Abb. 1).

Abb. 1: Zielpyramide

Nur durch diesen klaren, vertikalen Zielbezug ist es möglich, ein Gefühl dafür zu bekommen wie operative Ziele, beispielsweise bei der Softwareentwicklung, sich für die Gesamtstrategie bezahlt machen. Als Entwickler möchte ich schließlich nicht nur einen guten Job bei der Umsetzung meiner Projekte machen, sondern auch erkennen können, inwiefern meine persönliche Leistung das gesamte Unternehmen weiterbringt.

Doch die Realität sieht heute in vielen Unternehmen noch anders aus: Obwohl einerseits agile Methoden in den meisten Entwicklungsteams zum Alltag gehören, werden den Teams und Abteilungen andererseits immer noch klassische Zahlenziele vorgegeben. Ziele wie z. B. das Erreichen eines bestimmten Umsatzvolumens, eines gewünschten Marktanteils oder einer geforderten Anzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte. Nur beantwortet keines dieser Ziele die Frage nach dem dahinterliegenden Sinn oder meiner täglichen Motivation als Mitarbeiter.

Das OKR-Modell kurz erklärt

Vor derselben Herausforderung standen auch Intel, Google, Twitter, eBay, Apple, LinkedIn, Netflix und viele weitere Top-Player der Tech-Branche. Ihre Antwort darauf: Objectives and Key Results, kurz: OKR.

OKR ist ein Zielmanagementmodell, dass an meine Eigenverantwortu...

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Agile Ziele und mehr Motivation für agile Teams durch OKRs

Klare Ziele, hohe Motivation

Wie motiviert man sich und sein Team zu täglichen Höchstleistungen und behält dabei die gemeinsame Vision des Unternehmens im Blick? Wie kann man Team- und Bereichsziele genauso agil organisieren wie Sprintziele? Wie stellt man sicher, dass alle das gleiche Verständnis vom Zielzustand haben und über den Fortschritt der anderen Teams informiert bleiben?

Nico Jedamczyk


Der vorliegende Artikel gibt Antworten auf diese Fragen, stellt das OKR-Modell (Objectives and Key Results) im Kontext agiler Methoden vor und bewertet dessen Nutzen aus Sicht von selbstbestimmten Entwicklungsteams.

Den Sinn hinter meinen Zielen erkennen

Einer der wichtigsten Faktoren für erfolgreiche Sprint-Teams ist die Motivation jedes einzelnen Mitglieds. Für eine dauerhafte Motivation reicht es nicht aus, äußere Anreize wie Boni, mehr Urlaubstage, kostenlose Mategetränke oder ein hippes Office mit Europalettenmöbeln anzubieten. Damit Menschen über lange Zeit motiviert miteinander für eine gemeinsame Sache Bestleistungen erzielen, müssen vor allem die Ziele des Teams stimmen.

Die Ziele müssen den Sinn und Zweck hinter den eigenen Aufgaben im Gesamtkontext des Unternehmens widerspiegeln. Sie sollten eine Orientierung bei täglichen Entscheidungen geben und gleichzeitig so agil auf Veränderungen angepasst werden können, wie man das auch von den Entwicklungsmethoden in Scrum-Teams gewohnt ist. Dafür sollte zunächst klar sein, was die Vision, also das ursprüngliche Anliegen, des Unternehmens ist. Aus ihr leitet sich die jeweilige Mission für die nächsten 3-5 Jahre ab und daraus wiederum die strategischen Ziele (Abb. 1).

Abb. 1: Zielpyramide

Nur durch diesen klaren, vertikalen Zielbezug ist es möglich, ein Gefühl dafür zu bekommen wie operative Ziele, beispielsweise bei der Softwareentwicklung, sich für die Gesamtstrategie bezahlt machen. Als Entwickler möchte ich schließlich nicht nur einen guten Job bei der Umsetzung meiner Projekte machen, sondern auch erkennen können, inwiefern meine persönliche Leistung das gesamte Unternehmen weiterbringt.

Doch die Realität sieht heute in vielen Unternehmen noch anders aus: Obwohl einerseits agile Methoden in den meisten Entwicklungsteams zum Alltag gehören, werden den Teams und Abteilungen andererseits immer noch klassische Zahlenziele vorgegeben. Ziele wie z. B. das Erreichen eines bestimmten Umsatzvolumens, eines gewünschten Marktanteils oder einer geforderten Anzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte. Nur beantwortet keines dieser Ziele die Frage nach dem dahinterliegenden Sinn oder meiner täglichen Motivation als Mitarbeiter.

Das OKR-Modell kurz erklärt

Vor derselben Herausforderung standen auch Intel, Google, Twitter, eBay, Apple, LinkedIn, Netflix und viele weitere Top-Player der Tech-Branche. Ihre Antwort darauf: Objectives and Key Results, kurz: OKR.

OKR ist ein Zielmanagementmodell, dass an meine Eigenverantwortu...

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