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Olis bunte Welt der IT

Rückwärtsevolution entspricht nicht den Erwartungshaltungen


Eines meiner Hobbies ist der Amateurfunk. Ich finde, das ist eine höchst interessante Sache – stark auf Elektronik fokussiert, und für mich zum großen Teil eine Beschäftigung, die weniger weit von den Grundlagen entfernt ist als die Computerei. Wer heute Software schreibt, hat ja keine Ahnung, was alles im Hintergrund passiert – das gilt mehr und mehr selbst in hardwarenahen Bereichen.

Funkgerät anschließen – ganz einfach?

Dem Amateurfunker werden für die Lizenzprüfungen viele Grundlagen abverlangt, denn die Lizenz verspricht viele Freiheiten. Wer selbst Funkgeräte und Antennen bauen und sie mit mehreren hundert Watt Leistung im eigenen Heim betreiben darf, der soll eben nachweisen, dass er etwas von der Materie versteht. Funker gehen letztlich ihrem Hobby auf unterschiedlichste Art nach. Manche sitzen daheim mit dem Mikrofon in der Hand und reden einfach aus Spaß mit anderen Leuten in der Welt. Andere sammeln Kontakte pro Region oder nehmen an Wettbewerben teil. Wieder andere steigen am Wochenende auf Berge, mit einer Antenne im Rucksack, um von dort mit der Morsetaste und einem batteriebetriebenen Funkgerät Kontakt mit aller Welt zu suchen. Und dann gibt es die, denen die Technologie gar nicht modern genug sein kann, die gern mit Satelliten kommunizieren oder mit dem Computer Nachrichten über Funk verschicken. Da gibt es ausgefeilte Protokolle, die etwa besonders dafür strukturiert sind, schnelle kurze Kontakte für Wettbewerbe herzustellen, oder im anderen Extremfall die Reflexionswirkung von Meteoritenschweifen für zusätzliche Reichweite auszunutzen.

Ich betreibe mein Funkgerät schon lange an einem Laptop, und das ist ganz einfach – eine USB-Verbindung wird hergestellt, das Gerät bietet eine externe Audioschnittstelle an, und geeignete Software moduliert dann das Signal im hörbaren Frequenzbereich des jeweiligen Bandes. Neulich kam ich auf die Idee, einmal meinen Arbeitsplatzrechner mit seinen drei Bildschirmen für diese Zwecke einzusetzen – schien eine gute Idee zu sein. Leider funktionierte die Sache aber nicht richtig, da das externe Audiogerät auf unerklärliche Weise mit meiner Maus zu kollidieren schien. Immer wenn die Software gerade „zuhörte“, wackelte die Maus ganz komisch herum und war praktisch unbedienbar. Nach einigen Tests mit anderen Kabeln und anderen USB-Anschlüssen kam ich auf den Gedanken, dass vielleicht ein BIOS-Update helfen könnte. Nach kurzer Recherche fand ich heraus, dass mein MSI-Mainboard auf einer uralten Version lief und ne...

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